Soft Data vs. Hard Data zur Conversion-Rate-Optimierung


Conversion-Rate-Optimierung ist durchaus mit einem Balanceakt zu vergleichen. Heutzutage steht Ihnen eine Fülle von Tools und Optionen zur Verfügung, um Ihre CRO-Bemühungen zu messen, und natürlich die Daten, die Ihnen diese Tools helfen aufzudecken zu analysieren. Experten auf diesem Gebiet wissen, dass CRO ein heikler, wissenschaftlich fundierter Prozess ist, der genaue Beobachtungen, Analysen und vor allem ein tiefes Verständnis der von Ihnen gesammelten Daten erfordert. Dies bedeutet, den Unterschied zwischen weichen und harten Daten oder qualitativen und quantitativen Daten zu verstehen und wie diese beiden genutzt werden können, um die Konversionsraten zu erhöhen.


Hard Data oder quantitative Daten beziehen sich auf sachliche und messbare Daten, in der Regel ein festgelegter numerischer Wert, der Ihnen Auskunft darüber geben kann, wie viele Personen Ihre Website in einem bestimmten Zeitraum besucht haben und wie lange die Personen auf Ihrer Website verbleiben. Soft data oder qualitative Daten hingegen sind nicht numerisch und können Ihnen einen Einblick in das „Warum“ dieser Zahlen geben. Wenn Sie in CRO arbeiten, möchten Sie nicht nur herausfinden, wann Ihre Website-Besucher abbrechen, sondern auch, warum sie dies tun.

Um Ihre Besucher, Benutzer sowie Ihre harten Daten wirklich zu verstehen, müssen Sie Ihre weichen Daten untersuchen, um das „Warum“ hinter dem „Was“ herauszufinden.

Humanisieren Sie Ihre CRO-Bemühungen mit Soft Data

Eine brandneue Episode mit CRO Spezialist Tim Thisse auf 360 Digital

Das „Warum“ hinter dem „Was“ finden

In unserer neuesten Episode des 360 Digital Podcasts haben wir uns mit Tim Thijsse, CRO Specialist bei Beerwulf, einem schnell wachsenden Online-Craft-Beer-Shop aus den Niederlanden, unterhalten. Wir diskutierten die Herausforderungen die man als CRO-Spezialist so hat und wie Tim und sein Team Soft Data nutzen, um ihre CRO-Bemühungen voranzutreiben.

Tim erklärte uns, dass Soft Data die Conversion-Optimierung transformiert und daher auch dazu beiträgt, die gesamte Benutzererfahrung zu optimieren. Er informierte uns auch über ein reales Beispiel dafür, wie er und sein Team weiche Daten nutzen, um ihre Conversion-Rate zu verbessern.

Sie stellten durch das Sammeln von User Feedback fest, dass ihre belgischen Benutzer den Bestellprozess viel häufiger abbrechen als die niederländischen Kunden. Dies zeigten Beerwulfs Hard Data. Durch das Sammeln qualitativer Daten über Benutzer-Feedback stellte sich heraus, dass ihre belgischen Kunden versuchten, beim Bezahlen mehr als vier Zeichen für ihre Postleitzahl einzugeben, was das Website-Formular jedoch nicht zuließ.

Dank Soft Data konnten sie das Problem identifizieren und die entsprechenden Änderungen vornehmen. Sobald dies behoben war, führte dies zu einem Rückgang der Abbrecher- oder Warenkorbabbruchraten um 50%.

Hätte Beerwulf nur harte Daten erhoben, hätte man den Grund für die so hohen Abbrecherquoten nicht identifizieren können. Offiziell bestehen die belgischen Postleitzahlen aus 4 Zahlen, aber ziemlich oft möchten die Leute „B-“ vor dem Code hinzufügen. Dank ihrer abgerundeten CRO-Strategie konnte Beerwulf das Problem lösen und die Conversion-Rate verbessern.

soft data vs hard data

Beispiele für Hard Data

Wie bereits erwähnt, ist Hard Data so ziemlich alles, was einen numerischen Wert ausdrückt, also eine bestimmte Menge oder Reichweite.

  • Konvertieren von Benutzern
  • Wechselkurs
  • Customer Lifetime Value
  • Kohortenanalyse des Verkaufstrichters
  • E-Mail-Opt-in-Conversion-Rate
  • Kundenakquisitionskosten

Soft Data vs Hard Data
Quelle: campaign creators

Beispiele für Soft Data

Weiche Daten sagen uns, warum sich Benutzer so verhalten, wie sie es tun, d. h. sie messen die Qualität der Benutzererfahrung.

  • Interaktionen wiederholen
  • Soziale Freigaben
  • Anteil der Stimme
  • Kundentreue
  • Positive Stimmung
  • Kundenzufriedenheit

Warum sie sich gegenseitig brauchen

Eine anständige Omni-Channel-Marketingstrategie sollte sowohl harte Daten wie Traffic, Conversions und Verkäufe als auch weiche Daten wie Share of Voice und Markenbekanntheit umfassen.

Sie können es sich so vorstellen: Eine anständige CRO-Strategie aufzubauen ist wie ein Haus zu bauen. Sie brauchen die richtigen Werkzeuge, die richtigen Helfer und natürlich ein starkes Fundament. CRO anzugehen, ohne zu wissen, wie man harte und weiche Daten verwendet, ist wie der Versuch, ein Haus ohne gutes Fundament zu bauen. Wackelig.

soft data vs hard data

Harte Daten sind wie der Fels, auf dem Sie aufbauen. Sie bieten Ihnen eine Basis für den Anfang, damit Sie herausfinden können, was Ihre Besucher auf Ihrer Website finden.

Soft Data ist die übergossene Platte, um das Fundament zu sichern. Es verstärkt das, was bereits vorhanden ist, füllt alle Lücken und gibt Ihnen einen Einblick in den Denk- oder Entscheidungsprozess Ihrer Benutzer.

Sicher, der Fels ist eine gute Basis, aber mit der Platte oben haben Sie zusätzlichen Schutz und Ihr Haus wird jeden Sturm überstehen.

Das Verständnis der Bedeutung beider ist der Schlüssel zum Aufbau Ihrer CRO-Strategie.

soft data vs hard data

Wie wir von Beerwulf gesehen haben, muss Ihr Prozess sowohl weiche als auch harte Daten einbeziehen, um eine 360-Grad-Sicht auf das Kundenerlebnis zu erhalten. Auf diese Weise können Sie Ihre weichen Daten verwenden, um Lücken in Ihren harten oder quantitativen Daten zu sichern oder zu füllen. Stellen Sie sicher, dass Sie keine wichtigen Leistungsindikatoren oder Probleme verpassen, die Ihre Kunden haben könnten.

Jetzt, da Sie ein Fundament haben, ist es an der Zeit, mit dem Bau dieses Hauses zu beginnen!

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